Vertiefen, was wichtig wird

Vertiefen, was wichtig wird

Dr. Carsten Linneman

Während einer zweitägigen Klausurtagung im brandenburgischen Nauen schwören der Vorsitzende der Grundsatz- und Programmkommission, Dr. Carsten Linnemann, und CDU-Generalsekretär Mario Czaja die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Zukunft der CDU ein.

Spätestens nach der verlorenen Bundestagswahl im Jahr 2021 ist klar: Die CDU muss sich als Partei inhaltlich erneuern. Und genau das macht sie – mit der Arbeit am vierten Grundsatzprogramm in ihrer Geschichte. An diesem Wochenende wurde es deshalb wieder grundsätzlich in der CDU. Ins Landgut Stober am beschaulichen Ufer des Groß Behnitzer Sees, rund eine Autostunde vom Berliner Konrad-Adenauer-Haus entfernt, haben Carsten Linnemann und Mario Czaja die Vorsitzenden der Fachkommissionen zur zweitätigen Klausur eingeladen.

„Wir werden uns in den nächsten beiden Tagen nicht mit dem Status quo beschäftigen, nicht mit Tagespolitik“, sagte Linnemann in seiner Einführung. Wichtig sei, sich „einmal losgelöst davon mit den Lebenswirklichkeiten in Deutschland in den kommenden 15 Jahren zu befassen“, so Linnemann. Das Ziel der Klausurtagung sei, auch anhand der hochkarätigen Impulsgeber, die in Teilen aus Tel Aviv und Ägypten nach Brandenburg angereist waren, am weiteren Fahrplan für das Grundsatzprogramm zu arbeiten.

Externe Expertise mit Glaskugel-Blick

Am ersten Tag der auf zwei Arbeitstage angesetzten Fachklausur stand der Austausch mit externen Expertinnen und Experten. „Deutschland, Europa und die Welt in 15 Jahren – mehr als ein Blick in die Glaskugel“ – zu dieser Überschrift diskutierten die Teilnehmenden mit Ernst Rauch, Chief Climate und Geo Scientist des DAX-notierten Rückversicherers Munich Re, Dr. Claudia Major, Forschungsgruppenleiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik und Dr. Jan Goetz, Gründer und CEO der IQM Quantum Computer.

Die spannenden Bewertungen der großen Herausforderungen der Zukunft, betrachtet aus den Blickwinkeln eines Versicherers, einer Sicherheitsexpertin und eines Quantencomputer-Experten, führten im Anschluss zum regen inhaltlichen Austausch mit den Vorsitzenden der einzelnen Fachkommissionen.

„Ich bin von der Qualität unserer heutigen Debatte nachhaltig geflasht“, fasst Carsten Linnemann den ersten Tag zusammen und weiter: „Einer unserer Experten war aus Finnland angereist, ein weiterer aus Tel Aviv. Mich freut es, dass unser Weg zu einem neuen Grundsatzprogramm auch in der Welt der Unternehmer und Wissenschaftler auf interessierte Resonanz trifft. So kann es gerne weitergehen.“

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